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Epigenetik



Die Epigenetik ist ein relativ junges Forschungsgebiet. Die Genetik befasst sich mit den Genen, die in allen Zellen eines Menschen als DNA identisch vorliegen. Epigenetik bezeichnet die Mechanismen, die diese Gene der DNA regulieren, also an- oder abschalten können. Diese Regulation wird durch Ernährung, Lebensstil und Umwelteinflüsse beeinflusst. 

Wenn Gene aktiv 'geschaltet' sind, werden sie abgelesen und es entstehen Proteine, die bestimmte Aufgaben im Körper erfüllen, also Stoffe auf- oder abbauen, Rezeptoren ansprechen etc. Wird ein Gen in einer Zelle abgeschaltet, fehlt das zugehörige Protein, so dass dessen Aufgaben weniger oder nicht mehr erfüllt werden.  

Ein Beispiele für die epigenetische Regulation ist die Methylierung der DNA, die bestimmte Bereiche der DNA abdeckt und das Gen unzugänglich macht. Als Ergebnis kann das entsprechende Gen nicht abgelesen werden und das entsprechende Protein nicht erzeugt werden. 
Ebenfalls eine wichtige Rolle bei der epigenetischen Markierung spielt die sogenannte Histon-Acetylierung. Damit der gut zwei Meter lange DNA-Strang einer Zelle auch in den winzig kleinen Zellkern passt, muss er ganz dicht gepackt werden. Dabei windet sich der Strang um bis zu Hunderttausende „Perlen“, die Histonkomplexe.
Um die dort befindlichen Gene zu aktivieren, muss das Erbgut erst wieder "entwickelt" werden. Dabei helfen kleine Moleküle, die Acetylgruppen, welche den DNA-Strang lockern und somit die Gene an dieser Stelle lesbar machen.

Epigenetik erklärt

Pathologische Mechanismen

Ungesunde Ernährung verändert den Fett- und Zuckerstoffwechsel und die Insulinsensitivität nachhaltig und setzt damit eine Kaskade von Veränderungen in Gang, die zu bekannten Volkserkrankungen führen. Der EPITyp reflektiert diese Veränderung mit hoher Korrelation.
Jüngste Untersuchungen aus den Jahren 2017 und 2018 zeigen, wie durch Ernährung Typ-2-Diabetes, nicht-alkoholische Fettleber und andere Stoffwechselveränderungen entstehen. 

Zusammenhang Publikationen (Auswahl)
Einfluss der Ernährung auf epigenetische Mechanismen und die Bildung einer nicht-alkoholischen FettleberREVIEW: Ommen, Ben van et al „From Diabetes Care to Diabetes Cure—The Integration of Systems Biology, eHealth, and Behavioral Change“. Frontiers in Endocrinology 8 (22. Januar 2018). https://doi.org/10.3389/fendo.2017.00381.

Mello, et al. „Human Liver Epigenetic Alterations in Non-Alcoholic Steatohepatitis Are Related to Insulin Action“. Epigenetics 12, Nr. 4 (April 2017): 287–95. https://doi.org/10.1080/15592294.2017.1294305


Zusammenhänge zwischen Fettleber und Fettpankreas, lokaler Entzündung und InsulinsekretionG Gerst, Felicia, Robert Wagner, Gabriele Kaiser, Madhura Panse, Martin Heni, Jürgen Machann, Malte N. Bongers, u. a. „Metabolic Crosstalk between Fatty Pancreas and Fatty Liver: Effects on Local Inflammation and Insulin Secretion“. Diabetologia 60, Nr. 11 (November 2017): 2240–51. https://doi.org/10.1007/s00125-017-4385-1
Die Insulinsensitivität beeinflusst das EssverhaltenTiedemann, Lena J. et al „Central insulin modulates food valuation via mesolimbic pathways“. Nature Communications 8 (Juli 2017): 16052. https://doi.org/10.1038/ncomms16052.

EPITyp

Durch einen proprietären Algorithmus der EGB wird der EPITyp berechnet, der die epigenetische Entgleisung einer Person als Masszahl von 1 (normal) bis 10 (manifester Typ-2-Diabetes) funktional beschreibt. Der aufwendige Algorithmus führt hierzu labortechnische und anamnestische Variablen zusammen.

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Die Insulinresistenz verschiebt auch Blutfettwerte, die im EPITyp berücksichtigt werden.H Haffner et al. „Insulin-Resistant Prediabetic Subjects Have More Atherogenic Risk Factors Than Insulin-Sensitive Prediabetic Subjects: Implications for Preventing Coronary Heart Disease During the Prediabetic State“. Circulation 101, Nr. 9 (März 2000): 975–80. https://doi.org/10.1161/01.CIR.101.9.975

EPIKonzept

Die Therapiekonzepte der EGB werden nach EPITyp und personalisierter Ernährungsanalyse individuell auf den Patienten angepasst. Sie bestehen aus Kombinationen der Produkte (s.u.) und einer angepassten personalisierten Ernährung, die über Konten an wichtigsten Inhaltstoffen sowie den EPIIndex (s.u.) der Nahrungsmittel gesteuert wird.

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Reversibilität des Typ-2 Diabetes entsprechend unserem EPIKonzept Typ-2 Diabetes.White, Michael G., et al. „Type 2 Diabetes: The Pathologic Basis of Reversible β-Cell Dysfunction“. Diabetes Care 39, Nr. 11 (November 2016): 2080–88. https://doi.org/10.2337/dc16-0619


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